1.1 Diese AGB gelten für alle Dienstleistungen, die von der Valentin müller - Design Agentur (im folgenden Auftragnehmer) angeboten werden, insbesondere die Erstellung von Websites, Apps, Branding-Dienstleistungen, 3D-Visualisierungen, Druckdesign und Webhosting.
1.2 Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Agentur hat deren Geltung ausdrücklich schriftlich bestätigt.
1.3 Alle Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform (E-Mail genügt).
1.4 Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung der AGB.
2.1 Der Vertrag kommt zustande durch Angebot und Annahme per E-Mail oder schriftlichem Vertrag.
2.2 Im Rahmen der Aktion „Noch nicht(s) im Netz“. Hier wird der Vertrag durch Ausfüllen und Absenden des im-netz-Anfrageformulars direkt geschlossen.
2.3 Die Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
2.4 Der geschlossene Vertrag entfaltet seine Gültigkeit ab Zahlungseingang der vereinbarten Anzahlung.
3.1 Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
3.2 Lieferfristen werden im Angebot festgelegt. Jegliche Zeitspannen und Projektphasen beginnen erst nach Eingang der vereinbarten Anzahlung (sofern vereinbart) und gelten ab diesem Zeitpunkt.
3.3 Für die Aktion „Noch nicht(s) im Netz“ beträgt die Lieferfrist 14 Tage ab Vertragsschluss und nicht ab Zahlungseingang.
3.4 Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs nach Vertragsschluss („Change Requests“) bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung. Mehraufwände werden gesondert verrechnet und die Lieferfrist verlängert sich entsprechend.
3.5 Sofern nicht ausdrücklich vereinbart, sind Hosting, Wartung, Aktualisierung und Backup der Website nicht Teil der Leistung. Der Kunde trägt nach Abnahme die Verantwortung für Betrieb, technische Sicherheit, Updates, Backups und Datenpflege.
4.1 Es gilt ein Pauschalpreis, wie im Angebot festgelegt.
4.2 50 % der Vergütung sind nach Vertragsschluss vor Projektbeginn fällig, die restlichen 50 % nach Fertigstellung. Das Projekt gilt als fertiggestellt, sobald die die Website durch den Auftragnehmer online gestellt ist oder die vereinbarten Daten und Ergebnisse dem Auftraggeber vereinbarungsgemäß übermittelt wurden. Bei größeren Projekten können zusätzliche Zahlungsabschnitte vereinbart werden.
4.3 Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Der Auftragnehmer behält sich vor, Arbeiten zurückzuhalten oder weitere Leistungen auszusetzen, bis sämtliche offenen Beträge beglichen sind.
4.4 Bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen bleiben sämtliche Arbeitsergebnisse (Entwürfe, Skizzen, Dateien) im Eigentum des Auftragnehmers.
4.5 Für die Aktion „Noch nicht(s) im Netz“ erfolgt die Rechnungstellung erst mit Abschluss des Projekts.
5.1 Der Auftraggeber stellt alle erforderlichen und darüber hinaus relevanten Unterlagen und Informationen (z. B. Logo, Corporate Design, Texte) vor Projektbeginn zur Verfügung.
5.2 Solange der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommt, beginnt die Projektzeitspanne erst nach erfolgter Bereitstellung.
5.3 Für die Aktion „Noch nicht(s) im Netz“ werden nur die Unterlagen verwendet, die im Formular bei Vertragsschluss übermittelt wurden. Später nachgereichte Unterlagen müssen nicht mehr eingearbeitet werden.
5.4 Der Kunde verpflichtet sich, dass die von ihm übermittelten Materialien (Texte, Bilder, Logos, Daten) frei von Rechten Dritter sind und keine gesetzlichen Vorschriften verletzen. Kommt eine Inanspruchnahme Dritter aufgrund der gelieferten Materialien zustande, stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer von allen Ansprüchen frei und übernimmt die Kosten einer angemessenen rechtlichen Vertretung.
6.1 Nach Übermittlung der einzelnen Projektabschnitte hat der Auftraggeber einmalig die Möglichkeit, innerhalb von 48 Stunden Feedback zu geben bzw. Anpassungen zu verlangen. Erfolgt innerhalb dieser Revisionsfrist keine Rückmeldung, gilt der Projektabschnitt als abgenommen.
6.2 Bei der Entwicklung von Websites gilt die Revisionsfrist von 48 Stunden bei folgenden Projektabschnitten:
Design-Prozess:
Entwicklung
Zur effizienten Bearbeitung sind außerhalb der gelisteten Projektabschnitte keine Revisionen zulässig.
6.3 Für die Aktion „Noch nicht(s) im Netz“ beträgt die Feedbackfrist 4 Tage.
6.4 Nach Abnahme des Projektabschnitts gelten etwaige Änderungswünsche als Zusatzauftrag.
7.1 Mängel sind vom Kunden unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 7 Tagen nach Leistungserbringung schriftlich und detailliert anzuzeigen; andernfalls gilt die Leistung als genehmigt.
7.2 Die Haftung für Schäden wird im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen.
7.3 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Nutzung der erstellten Leistung resultieren (z.B. Rechtsverletzungen Dritter).
7.4 Sollte der Auftragnehmer wegen einer Rechtsverletzung durch vom Auftraggeber gelieferte Materialien in Anspruch genommen werden, hält der Auftraggeber den Auftragnehmer schad- und klaglos.
8.1 Das Urheberrecht an den erstellten Werken verbleibt bei dem Auftragnehmer.
8.2 Mit vollständiger Zahlung wird dem Kunden ein einfaches Nutzungsrecht an dem Werk übertragen welches inhaltlich auf den im Angebot genannten Zweck beschränkt ist. Eine Weitergabe an Dritte oder eine darüber hinausgehende Nutzung bedarf einer gesonderten Lizenzvereinbarung.
8.3 Bis zur vollständigen Zahlung bleibt der Auftragnehmer alleiniger Urheberin; der Auftraggeber darf keine Bearbeitungen, Änderungen oder Weiterverarbeitungen ohne Zustimmung des Auftragnehmers vornehmen.
8.4 Die Agentur behält sich das Recht vor, ihren Namen („Valentin Müller - Design Agentur”) oder sonstige Urheber-Hinweise auf den Werken zu vermerken, sofern nicht anders vereinbart.
9.1 Beide Parteien können den Vertrag bei groben Vertragsverstößen fristlos kündigen.
9.2 Kündigt der Auftraggeber vor Projektabschluss den Vertrag, so hat der Auftragnehmer Anspruch auf Vergütung der bereits erbrachten Leistungen sowie angefallener Verbindlichkeiten. In einem solchen Fall beträgt die Mindestvergütung 25 % des Auftragswertes. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach dem bisher erbrachten Projektfortschritt.
9.3 Bei begründetem Zweifel an der Bonität des Auftragnehmers kann der Auftragnehmer Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung verlangen; lehnt der Auftraggeber dies ab, so behält sich der Auftragnehmer das Recht zum Rücktritt vor.
10.1 Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Namen und die dazugehörige Wort- und Bildmarke des Auftraggebers sowie die hergestellten Leistungen als Referenz (z. B. im Portfolio oder auf der Website) zu nutzen, sofern nicht anders schriftlich vereinbart.
10.2 Beide Parteien verpflichten sich zur gegenseitigen Vertraulichkeit über Geschäfts-, Planungs- und Preisdetails, die als „vertraulich“ gekennzeichnet sind.
11.1 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die ihrem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
11.2 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Der Auftragnehmer behält sich vor, die AGB mit Wirkung für laufende und zukünftige Aufträge zu ändern. Für laufende Verträge gelten Änderungen der AGB als vereinbart, wenn der Auftraggeber nicht binnen 14 Tagen nach Bekanntgabe schriftlich widerspricht.
12.1 Es gilt österreichisches Recht.
12.2 Gerichtsstand ist der Sitz von Valentin Müller - Design Agentur im Gerichtssprengel Salzburg (Bezirksgericht Salzburg; Landesgericht Salzburg)
AGB Version 2.0 (Aktuelle Fassung, ab 06.11.2025)
AGB Version 1.0 (bis 05.11.2025)